Category Archives: Recht

Einreichung des LGBTI-TV beim Bundesministerium

Offizielle Einreichung eines LGBTI-TV

Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transindente und Intersexuelle Menschen sind in der Medienlandschaft in Österreich nahezu unsichtbar und finden keine Programmauswahl, die sich mit den Problemen und Themen in der Community beschäftigen.
LGBTI Personen sollen aber GIS für ein heterosexuelles Programm der “Öffentlich Rechtlichen Sender” bezahlen.

Download Konzept Konzept – Pride News TV

Konzept IP Broadcast Pride News TV

Konzept IP Broadcast Pride News TV


 

Über die Jahre wurde der katholischen Kirche staatliches Geld zugeschlagen und dieser Organisation eine mächtige Institution beschert, weshalb auch in den öffentlich rechtlichen Sendern ein sehr grosser Prozentsatz an religöser Sendezeit besteht und der ORF sogar eine gesonderte Domain führt (religion.orf.at). Dies ist aber nicht für LGBTI-Personen der Fall, denn “lgbti.orf.at” existiert nicht, genauso wenig wie ein entsprechendes Programm. Dies zeigt eindeutig, dass der ORF seinem Bildungsauftrag nicht nachkommt und ein eigener LGBTI-Sender, den auch die Kirche durch eine jahrenlange Staatsfinanzierung besitzt, notwendig ist.
Auch werden im ORF Spots für Kirchen ausgestrahlt, die zum Teil durch Organisationen und auch durch die Steuerzahler finanziert werden, die nicht katholisch ist (Konkordat) und somit eine ungleiches Verhältnis in der Verteilung von Fördergeldern entsteht.

Inzwischen sind gleichgeschlechtliche Lebensformen Teil unserer Gesellschaft, was sich allerdings nicht auf die Fernsehwelt niederschlägt, sondern LGBTI-Personen, wenn überhaupt, lediglich in Diskussionssendungen aus Schaustücke vorgeführt werden. Auch mangelhafte Darstellung von LGBTI-Personen im richtigen Leben sind Beweise dafür, dass diese in den öffentlich rechtlichen Medien gar nicht existieren.

Pride News TV soll eine Änderund dieser Situation herbeiführen und auch die Akzeptanz in LGBTI-Belangen erhöhen und sogar als Bildungsgrundlage für Schulen dienen. In der Berufswelt muss zum Beispiel kein heterosexueller Bewerber mit Ansagen rechnen: “Aber nicht dass sie mir die Mitarbeiter belästigen.” Aber auch sexuelle Belästigung in die andere Richtung: “Du bräuchtest nur mal nen richtigen Mann”, sind Sprüche die sich LGBTI-Menschen bei Bewerbungsgesprächen anhören müssen. In der Arbeitswelt ist auch in einzelnen Betrienben noch kein Verständnis, was unter Diskriminierung fällt. Diese Dinge werden oft als Spässchen für die Betriebe angesehen, sind aber unterschwellige Diskriminierungen von LGBTI-Personen.

Auch bei einigen katholischen Organisationen zeichnet sich gezietes Mobbing vom homosexuellen Personen ab. Hier bieten katholische Einrichtungen Hilfe für Menschen in Schwierigkeiten an und nutzen dies aus, um in den betreuten Familien dann gegen LGBTI-Personen zu Hetzen. Menschen in Homosexuelle Institutionen, die sich für die Interessen der Betroffen einsetzen, werden durch gezielte Gerüchte und Unterstellungen versucht zu diskreditieren. Dies wurde auch durch jahrelange Gesetzgebungen in Österreich noch begünstigt, da durch den Diskriminierungs-Paragraphen §209 StGB Homosexuelle als Pädophile vorgeführt wurden! Da die Veränderungen gerade für religiöse Institutionen schwierig ist, stehen homosexuelle Organisationen einer ungleichen Macht engegen, wenn die öffentlich rechtlichen Sender nur diese Gruppen mit ganzen Sendezeiten (siehe http://kundendienst.orf.at/service/kontakte/www.html) unterstützen, als Alibi-Handlung werden Homosexuelle lediglich in Podiumsdiskussionen einladen.

Wirtschaftlich gesehen ist die Einrichtung eines LGBTI-Sendern nicht nur für LGBTI eine Bereicherung, sondern auch für die Film- und Musikindustrie und schafft Beschäftigung, sowie Bildung in diesem Sektor. Die Gesundheit und das Wohlbefinden von LGBTI-Personen wird auch durch eine solche Einrichtung gefördert. Pride News TV ist ein Kompaktangebot an positivem Signal an die LGBTI-Community und deren Interessen.

In Interesse von Arbeit, Forschung, Innovation, Technologie, Kunst, Jugend, Alter, Gesundheit, Sport, Bildung, Recht, Familie, Frauen und Umwelt ist Pride News TV ein unenberliches Format für die Österreichische Medienwelt.
Der Wettbewerbsnachteil gegenüber öffentlich rechtlichen und privaten Sendern, sind fehlende Produktionen, die einen grossen Teil der Kosten ausmachen. Dadurch wird jedoch ein grosser finazieller Aufrag an die Österreichische Filmwirtschaft ergehen, die TV-Produktionen (Film und Serein) im ersten Jahr produzieren werden um die Sende-Lizenzen gering zu halten und auch mit Eigenproduktionen über Lizenzen Geld zu erwirtschaften. Konzepte für Sendungen und Shows sind bereits in der Konzept-Phase und benötigen bereits eine finanzielle Unterstützung, sprich sofortige Förderung für die Ausarbeitung und Einstellung einer Arbeitsgruppe, die bis Ende 2016 die Sendungen in Auftrag geben können. Vorlaufzeit des Sender ist ca. 1 Jahr, sodass ab Mitte/Ende 2016 bereits eine 24/7 Ausstrahlung beginnen kann.

Die Forschung, Marketing, Produktion und die Einrichtungen in Vorarlberg und Wien sind für den Start der Produktion notwendig, damit Mitarbeiter auf Geräte geschult werden können und die notwendigen Vorbereitungen für den Betrieb geschaffen werden können. Die Bestellung und Zusammenstellung der Sendeeinrichtung sollte in 2-3 Monaten zu bewerkstelligen sein. Nach dieser für uns bezeichneten Vorbereitungs-Zeit stehen ein Teil der Geräte zum grossen Teil auch im Mietpool für Interessenten zur Verfügung. Die Vorbereitung beinhaltet Scripten von Serien, Shows und Unterhaltung, sowie Ausschreibung von Jobs.

Pride News TV
 

Ab Anfang 2016 sollten die MAIN Studios (Vorarlberg und Wien) sowie die CENTER Studios (Salzburg und Graz) voll einsatzfähig sein. Im Laufe des Jahres 2016 sollen die Subsidiary Studios in Betrieb gehen, die Mitarbeiter auf die Geräte geschult werden und interne als auch externe Bildungsangebote besuchen.
Forschungsdetails können zur Zeit leider keine Veröffentlicht werden, dies geschieht im Zuge der Projektierung und Umsetzung der Vorhaben, um anderen Unternehmen keine Möglichkeit, auf vorzeitige Übernahme von innovativen Ideen ermöglichen.

Anbei Konzept des LGBTI-TV
Konzept – Pride News TV

Förderstellen:

ORF, Telekom, GIS
Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft
Bundesministerium für Kunst und Kultur, Verfassung und Medien
Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres
Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz
Bundesministerium für Bildung und Frauen
Bundesministerium für Familien und Jugend
Bundesministerium für Finanzen, Bundesministerium für Gesundheit
Bundesministerium für Inneres, Bundesministerium für Justiz
Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport
Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie

Lesen sie auch:
Der ORF verschaffte der Kirche über die Jahre ein Billionen-Sponsoring

Rückfragen:

Pride News TV

http://tv.pride-news.net

news@pride-news.net

Jogy Thomas Wolfmeyer
Tel: 0664 65 46 599

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VfGH kippt Adoptionsverbot für Homosexuelle

Mit dem heutigen Tage ist ein bislange unverständliches Verbot aus dem Gesetzbuch aufgehoben worden.

Die Maus und der Elefant - Gay Adoption
 

Der Verfassungsgerichtshof hebt in seiner ersten Sitzung im Jahr 2015 das Fremdkind-Adoptionsverbot für lesbische und schwule Paare auf. Mit einem zuvor getroffenen Urteil (EMGH) im Jahre 2013 konnten gleichgeschlechtliche Paare bislange nur eigene Kinder adoptieren.

Der Präsident des VfGH Gerhart Holzinger verkündete mit dem heutigen Tage das Verbot als gekippt und räumt der Regierung eine Reparaturfrist bis 31. Dezember 2015 ein.

“Es gäbe keine sachliche Rechtfertigung für eine ausschließlich nach der sexuellen Orientierung differenzierenden Regelung”, so Holzinger, “Das im Artikel 8 der Europäischen Menschenrechtskonvention geregelte Recht auf Privat- und Familienleben, begründet zwar an sich kein Recht auf Adoption. Sollte es ein derartiges Recht geben, muss dieses jedoch diskriminierungsfrei geregelt werden”.

Die ÖVP hatte stets damit argumentiert, dass homosexuelle Eltern für das Kindeswohl ungeeingnet wären und sich die Obhut durch homosexuelle Paare, negativ auf die Entwicklung des Kindes auswirkt.

Dem widerspricht nun der VfGH deutlich, dass eine solche Rechtfertigung nicht für ein Verbot herangezogen werden kann. Durch die Adoption von homosexuelle Paare sei der Schutz der Ehe nicht angegriffen.

Ob künftig auch Adoptionen für Personen ermöglicht wird, die keine eingetragene Partnerschaft haben, muss der VfGH in konkreten Fällen prüfen, sollte sich die Regierung nicht von vorne herein dazu bekennen.

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Namensrecht für Partnerschaften wird Fall für Strassburg

EP: Rosa Winkel des Namensrechts wird Fall für Straßburg

Der Verwaltungsgerichtshof hat soeben beschlossen, die Kennzeichnung homosexueller Paare durch eine eigene, besondere Namenskategorie nicht (!) zu beenden. Das Rechtskomitee LAMBDA (RKL), Österreichs LGBT-Bürgerrechtsorganisation zeigt sich enttäuscht und hofft nun auf den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte.

RKL - Rechtskomitee Lambda
 
 
 

Seit 1. Jänner 2010 können gleichgeschlechtliche Paare ihre Partnerschaft auch in Österreich eintragen lassen. Die Bundesregierung hat dieses erfreuliche Ereignis für homosexuelle Paare mit einer besonderen Bosheit versehen. Wer eine eingetragene Partnerschaft eingeht, soll seinen Familiennamen verlieren und stattdessen fortan einen „Nachnamen“ tragen. Die Namenskategorie „Nachname“ wurde neu und nur für eingetragene, also gleichgeschlechtliche, Paare geschaffen, um die EP von der Ehe abzugrenzen. Solche „Nachnamen“ kennzeichnen also ihre TrägerInnen als homosexuell.

„Nachnamen“ als eigene Namenskategorie nur für eingetragene PartnerInnen, gegenüber der Kategorie „Familienname“ für alle anderen Menschen stellt den „Rosa Winkel“ des Namensrechts dar. Die letzte in Österreich erfolgte Kennzeichnung einer Bevölkerungsgruppe durch Namen erfolgte durch die “Zweite Verordnung zur Durchführung des Gesetzes über die Änderung von Familiennamen und Vornamen” aus dem Jahr 1939. Angeordnet wurde damals bekanntlich die Kennzeichnung von Juden durch die Pflichtvornamen Israel bzw. Sara …

Verfassungsgerichtshof uninteressiert

Christina Bauer, ist in Deutschland eine eingetragene Partnerschaft mit ihrer Partnerin Daniela Bauer eingegangen. Daniela Bauer hat als deutsche Staatsbürgerin zweifellos nach wie vor einen Familiennamen, weil sich ihr Name nach deutschem Recht bestimmt. Christina Bauer ist österreichische Staatsbürgerin und begehrt die Feststellung, dass, wie für ihre Partnerin auch, „Bauer“ nach wie vor ihr Familienname ist, und nicht zur staatlichen Homo-Kennzeichnung „Nachname“ wurde.

Für den Verfassungsgerichtshof war der namensrechtliche Rosa Winkel für eingetragene Paare kein Grund, eine Menschenrechtsverletzung zu erkennen. Er lehnte die Behandlung der Beschwerde ab (VfGH 23.06.2010, B 582/10).

Der Verwaltungsgerichtshof wiederum hat den Antrag Frau Bauers auf Feststellung, dass sie nach wie vor einen Familiennamen (und keinen Nachnamen) hat, für unzulässig erklärt. Sie könne die Frage, ob sie durch die EP-Schließung ihren Familiennamen verloren hat, nämlich dadurch klären, dass sie eine österreichische Partnerschaftsurkunde beantragt, in der ihr Name als Familienname (und nicht als Nachname) angegeben ist (VwGH 29.11.2010, 2010/17/0080).

Frau Bauer tat wie ihr vom Verwaltungsgerichthof vorgegeben und beantragte beim dafür zuständigen Magistrat der Stadt Wien eine solche Partnerschaftsurkunde. Dieser lehnte den Antrag jedoch ab, weil Frau bereits eine deutsche Partnerschaftsurkunde hat. Der Wiener Landeshauptmann hat diese Ablehnung bestätigt, bekräftigt, dass Frau Bauer durch die EP ihren Familiennamen verloren hat und energisch bestritten, dass damit ihre Menschenrechte verletzt werden.

Verwaltungsgerichtshof spielt Mühle auf Mühle zu

Frau Bauer wandte sich neuerlich an die Höchstgerichte. Der Verfassungsgerichtshof hat die Behandlung der Sache auch diesmal wieder abgelehnt (VfGH 26.11.2012, B 1253/11). Der Verwaltungsgerichtshof wiederum hat entschieden, dass Frau Bauer kein Recht auf eine österreichische Partnerschaftsurkunde habe (VwGH 23.09.2014, 2012/01/0005). Seine ganz gegenteilige Entscheidung aus 2010 (siehe oben) erklärte er für irrelevant. Er habe seine Meinung eben geändert …

„Das ist klare Rechtsverweigerung. Homosexuelle Paare werden nicht nur, weltweit einzigartig, mit einer eigenen Namenskategorie gekennzeichnet sondern die Gerichte verweigern ihnen auch noch jede Entscheidung darüber, ob diese Kennzeichnung rechtmäßig ist“, sagt der Präsident des RKL und Anwalt der Beschwerdeführerin Dr. Helmut Graupner, „Doch der Kampf ist nicht zu Ende. Die Sache geht nun an den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte“.

Das 1991 gegründete Rechtskomitee LAMBDA (RKL) arbeitet überparteilich und überkonfessionell für die umfassende Verwirklichung der Menschen- und Bürgerrechte gleichgeschlechtlich l(i)ebender Frauen und Männer. In seinem Kuratorium vereinigt es so prominente Mitglieder wie Altbundeskanzler Dr. Alfred Gusenbauer, Nationalratspräsidentin Mag. Barbara Prammer, die vormalige Justizministerin Mag. Karin Gastinger, Volksanwältin a.D. NRAbg.a.D. Mag. Terezija Stoisits, NRAbg Petra Bayr, NRAbg.a.D. Gerald Grosz und BRAbg Marco Schreuder, den vorm. Generaldirektor für öffentliche Sicherheit Dr. Erik Buxbaum, die vormalige Präsidentin der österreichischen Richtervereinigung Dr. Barbara Helige sowie die Vorsitzende der FG Grundrechte der Richtervereinigung Dr. Mia Wittmann-Tiwald, die Vizepräsidentin der Rechtsanwaltskammer Wien Dr. Elisabeth Rech, den vorm. Vorstandsvorsitzenden der D.A.S.-Rechtsschutzversicherung Dr. Franz Kronsteiner, den Präsidenten des Weissen Rings Dr. Udo Jesionek, den Generalsekretär von Amnesty International Österreich Mag. Heinz Patzelt, den Vizepräsidenten des Verwaltungsrats der EU-Grundrechteagentur Univ.-Prof. Dr. Manfred Nowak und die bekannten Menschenrechtsexperten Dr. Lilian Hofmeister und Univ.-Prof. Dr. Hannes Tretter, die Verfassungsexperten Univ.-Prof. Dr. Christian Brünner, Univ-Prof. Dr. Bernd-Christian Funk, Univ.-Prof. Dr. Heinz Mayer und Univ.-Prof. Dr. Ewald Wiederin, die Legal Gender Studies Experten aoProf. Dr. Elisabeth Holzleithner und Univ.-Prof. Dr. Nikolaus Benke, den renommierten Kinder- und Jugendpsychiater Univ.-Prof. Dr. Max Friedrich und die Kinder- und JugendanwältInnen von Wien DSA Monika Pinterits und Dr. Anton Schmid, die Sexualwissenschafter Univ.-Prof. Dr. Josef Christian Aigner, Univ.-Prof. Dr. Rotraud Perner und Univ.-Lekt. Mag. Johannes Wahala, Life-Ball-Organisator Gery Keszler u.v.a.m. Das 15jährige Bestehen des Rechtskomitees LAMBDA (RKL) wurde über Einladung von NRPräs. Mag. Barbara Prammer am 2. Oktober 2006 mit einem historischen Festakt im Nationalratssitzungssaal des Parlaments in Wien gefeiert. Dieser weltweit ersten Ehrung einer homosexuellen Bürgerrechtsorganisation in einem nationalen Parlament wohnten unter den über 500 TeilnehmerInnen auch höchste RepräsentantInnen aus Justiz, Verwaltung und Politik bei (http://www.rklambda.at/festakt/index.htm). Seit 2010 ist das RKL Mitglied der Grundrechteplattform der EU-Grundrechteagentur (www.fra.europa.eu).

Rückfragehinweis:
Mobil: 0676/3094737
Tel: 01/8763061
E-Mail: office@RKLambda.at
www.RKLambda.at

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Disney kündigt ersten schwulen Film “Princes” an

Disney kündigt auf Herbst 2015 den ersten Zeichentrickfilm mit zwei offen homosexuellen Hauptfiguren an.

Gay Movie Princes - König und König
 

Bereits seit 1991 gibt es in den Gay Days at Walt Disney World Florida USA, den Tag für die LGBTI-Community, der von 3.000 Besuchern in roten T-Shirts eingeführt wurde. Im Jahr 1995 waren es bereits 10.000 LGBTI Besucher und 2010 waren es dann 150.000 Besucher, die sich inzwischen bei der sechstägigen Veranstaltung im Disney Resort einfinden.

Inzwischen sind es aber längst nicht mehr Lesben, Schwule, Bisexelle, Transindente oder Intersexuelle, die sich bei diesem Event einfinden, sondern auch Unterstützer der LGBTI-Community und immer mehr Regenbogenfamilien.

Prices and the treasure
 

Der Zeichentrickfilm basiert auf dem Kinderbuch König und König (Originaltitel: “The Princes and The Treasure”) von Jeffrey A. Miles. Die beiden hübschen Prinzen Earnest und Gallant machen sich auf den Weg, eine Prinzessin zu retten, doch es endet anders als sonst erwartet, denn die Beiden verlieben sich ineinander.

Die Geschichte stellt ein gutes Beispiel dar, dass Kinder auf sehr schöne Art und weise lernen, dass sich zwei Menschen in einander verlieben können, egal ob Frau in Frau oder Mann in Mann. Kinder sind auch viel weltoffener, wenn es darum geht, dass Liebe zwischen zwei Menschen bestehen kann und dies unabhängig vom Geschlecht ist. Keiner der Kinder, die das Buch gelesen haben, haben es als ungewöhnlich empfunden. dass sich zwei Menschen des gelichen Geschlechts ineinander verlieben, so Miles.

Emile Montgomery, die Sprecher von Disney meint, dass die Geschichte eine universelle Anziehungskraft bei jüngeren und älteren Zielgruppe hat. “Die Kinder werden diesen Film lieben”, sagte er. “Sie zeigt, dass Liebe und Familie universell sind, unabhängig vom Geschlecht. Die moderne amerikanische Familie ist vielfältig und in den meisten US-Staaten haben wir bereits die Homosexuelle Ehe und es ist Zeit, dass ein Film sich dieser neuen Realität stellt. Wir hoffen den Familien helfen zu können, die nächste Generation mit Vielfalt zu erziehen und Homophobie in Zukunft zu verminden oder zu beseitigen.

the princes and the treasure
 

Eine Apokalypse und eine ein Affront gegen die Christen und der traditionelle Ehe, vermutet hingegen Deborah Aker-Knapp, ein Mitglied einer konservativen christlichen Vereinigung. “Was kommt als nächstes?”, fragt sie. “Sollen wir unsere Kinder lehren, dass Sodomie auch ok ist? Wo wird das enden? Wie lange wird dieses Verhalten von Gott geduldet werden?”

Montgomery weist die Einwände der christlichen konservativen Gruppe zurück, denn “in unseren Filmen geht es um gesunde Familien-Unterhaltung und er stellte fest, dass Disney bereits früheren Filmen Motive hatte, wie einen Frosch küssen, Die Schöne und das Biest oder die kleine Meerjungfrau, in denen das Thema ungewöhnliche Liebe bereits gezeigt wurde. Alle diese Filme kamen bei den Zusehern ziemlich gut an. Es sind Geschichten über die Liebe, nicht über Sex,” fügte er hinzu.

Disneys Blockbuster Frozen, war bereits mit pro-homosexuellen Subtexten gespickt. Elsa, die ihre Eis-Kräfte verstecken kann, dient als eine Metapher für den Schrank interpretiert. Der Oskarprämierte Song “Let it Go” klingt wie eine Coming-Out Hymne.

Wir warten jedenfalls gespannt auf den ersten Trickfilm mit homosexuellen Charakteren und hoffen, dass wir noch viele Filme dieser Art sehen werden, denn wir denken auch, dass die Zeit reif dafür ist. Pride News
 

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Homophobe Übergriffe in Brasilien und Wales

Eine 18-jähriger, offen homosexuell lebender Mann ist in Brasilien nach einer homophoben Attacke ermordet aufgefunden worden.

Murdered Gay João Antônio Donati Brasil
 

Der Körper von João Antônio Donati ist am 10. September 2014 in einer Baulücke in der brasilianischen Stadt Inhumas, im Bundesstaat Goiás endeckt worden. Sein Genick war gebrochen und in seinen Mund war Papier gestopft.

Der Achtzehn-jährige João war Homosexuell und arbeitete in einer lokalen Bar. Die Polizei gegen ein homophobes Hassverbrechen, dass gerade in Brasilien noch stark verbreitet ist.

Obwohl in Brasilien ein rechtlichen Schutz für seine Homosexuelle besteht, kommt es immer wieder zu übergriffen gegen LGBTI-Personen.

Brasiliens grösste Homosexuellengruppe “Gay da Bahia” schätzt, dass in Brasilien alle 36 Stunden ein Homosexueller getötet wird. Rund 70% dieser Morde werden nicht gelöst, so die LGBTI-Gruppe.

In Brasielen besteht ein Gesetz zum Schutz gleichgeschlechtlichen Diskriminierung und Gewalt, auch die gleichgeschlechtliche Ehe ist erlaubt.

Egal wie weit die LGBTI-Bewegung mit Ihren Bemühungen auch kommt, besteht immer die Gefahr, dass die Situation sich schlagartig ändern kann.

Dies beweist auch ein Vorfall am 11. September in Wales, als Tyler George Maddick Ziel eines brutalen Abgriffs wurde und seitdem auf einem Auge erblindet ist.

Gay Attack Tyler George Maddick Wales
 

Der 20-jährige homosexuelle Fotograf wurde als “Schwuchtel” beschimpft und Unbekannte überschütteten ihn mit Benzin.

“Ich wollte gerade wieder zurück nach Swansea und spazierte draussen herum, um ein paar Freunde zu sehen. An einem Bahnübergang hörte ich, dass hinter mir ein Auto stoppte. Dann wurde ich Homophobe beschimpft und das nächste, was ich noch weiss, dass ich diese Flüssigkeit in meinem Gesicht bekam. Es roch nach Benzin, aber ich dachte, das kam vom Auto. Meine Augen begannen zu brennen und ich ging zu Fuss weiter. Ich rannte nach Hause, weil ich niemanden anrufen konnte, da mein Handy nicht mehr funktionierte.”, berichtet Taylor.

Im Krankenhaus bekam er am nächsten Morgen die Diagnose, dass er sein Sehvermögen auf einem Auge dauerhaft verloren ist.

Ein South Wales Polizeisprecher sagte: “Wir untersuchen den Vorfall des Mannes, der uns berichtet hat, dass wärend eines Spazierganges am Donnerstag 22:30 Uhr in der Pentregethin Road, Gendros, in Swansea, eine Benzinattacke auf ihn stattgefunden hat.

Gudenus FPÖ Homolobby - Pride News TV
 

Im Zusammenhang mit homophoben Attacken gegen LGBTI Personen betont Pride News gerade aufgrund der jüngsten Äusserung des Wiener FPÖ Chefs Johann Gudenus, wie wichtig es ist, dass es Zeitschriften und TV-Sender geben muss, um auf die Sittuation von LGBTI in allen Ländern aufmerksam zu machen. Vermehrte Diskriminierung und Verfolgung von Homosexuellen findet derzeit in bedrohlicher Weise statt, sodass einmal mehr die Aussagen von Gudenus aufs Schärfste zu kritisieren sind. die FPÖ täte gut daran sich von Gudenus zu distanzieren und homophoben Menschen keine Plattform zu bieten.

Bezeichnend ist es auch, dass gerade aus der Ecke, wo solche diskriminierende Äusserungen herkommen meist auch Pädophile Netzwerke dahinterstecken. Dies wurde immer wieder bestätigt und ist durchaus nicht unglaubwürdig, wenn man bedenkt, dass bei den Gemeinderatswahlen bereits ein verurteilter Kinderschänder während der Wahl zurückgetreten ist und auch mehrer FPÖ-Mitglieder unter diesem Verdacht standen. Angriffe gegen Homosexuelle sind meist ein Versuch einer padophilen Lobby von deren Existenz abzulenken. In England wurden eben diese Pädophilenlobby vor kurzen ausgehoben und alle samt waren Hetzer gegen Homosexuelle. “Wenn Gudenus nun ein Land wie Russand in Schutz nimmt, dass die grösste Kinderpornographieszene in Europa hat, sollte dies doch Hinweis genug sein”, so Wolfmeyer von Pride News
 

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Gudenus zieht gegen Homolobby in den Krieg

News – Johann Gudenus gegen EU, NATO und Homosexuellenlobby in Moskau Stellung bezogen

Gudenus FPÖ Homolobby - Pride News TV
 
Was erzürnt diesen Herrn Gudenus denn so sehr?

Ist es, dass der Spitzenkandidat der Buntakarierten, zugleich Vorsitzender der “Pride News TV” Jogy Wolfmeyer eine GIS-Abgabe wehement ablehnt, weil der ORF seiner Meinung nach den Bildungsauftrag vernachlässigt und nur im Sinne der Kirchen agiert, wärend dabei die Homosexuellen aussen vorgelassen werden. “Ich weigert mich strickt diesen Beitrag an die GIS abzuführen und habe bereits den Gerichten und der Justiz mitgeteilt, dass ich einen Antrag auf Fussfessel stellen werden, bevor ich den Betrag bezahle.”, so Wolmeyer.

Fakt ist, dass Wolfmeyer der GIS, Telekom und dem ORF seit 2 Jahren Rechnungen ausstellt, weil diese den Zugang zu homosexuelluellen Medien ermöglichen, was nämlich genau die GIS seit Jahren den Bürgern verrechnet.
Selbst ein Internetzugang ist Grund für die GIS-Abgabe. Sprich den Onlineplattformen, die mittels Videos und Berichten im Internet posten, entgeht diese Zahlung, die ja die GIS eigentlich für jene einhebt. Weshalb Wolfmeyer auch überzeugt ist, dass Teile der GIS auch den Onlineanbietern zustehen.

Mittels Presseaussendung und Finanzierungsanträgen an den Bund, hat Jogy Wolmeyer in seiner Funktion als Vorsitzender von Pride News und Pride News TV bereits auf diesen Umstand aufmerksam gemacht und eine Konzeptionierung eines LGBTI-Senders eingereicht. “Der Staat hat die Kirchen über Jahre gefüttert und diese erhalten Sendeplatz in sämlichen Medien, wie auch im ORF, wo Messen und sonstige kirchliche Nachrichten verbreitet werden.”

“Ebenso verfügt die Kirche über eigene Sender und Printmedien, die von den Staaten mitfinanziert und gefördert werden. Warum sollte also Österreich auf die Bereicherung eines LGBTI-TV (Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transidenten, Intersexuellen TV) verzichten”, so Wolfmeyer, “Ich finde es wäre eine absolute Bereicherung für die TV und Film-Landschaft.”

“Wenn Herr Gudenus meine Forderung nach einem LGBTI-TV, den er durch die Bundespartei erhalten hat, stört, dann soll er das im Land und an der richtigen Adresse kritisieren”, schliesst Wolfmeyer die Diskussion ab.

Pride News TV

http://tv.pride-news.net/

Tel: 0664 65 46 599

Das vollständige Konzept für das LGBTI-TV wird bis Ende dieses Jahres beim Bund eingereicht werden und umfasst eine neue Art der TV-Produktion, die sämtlichen TV-Stationen nutzen wird, weil dahinter auch sehr viel Entwicklung im Bereich neue Medien stehen. Wir sind überzeugt, dass Pride News TV eine Revolution in Sachen leistbare TV-Produktion schaffen kann. Durch Kooperationspartner im Bereich TV-Übertragungstechnik ist die Pride News TV bereits eine künftige Vision für andere Vereine oder Unternehmen, die sich mit IP-TV 24/7 vermarkten wollen, dies betrifft auch die Parteien in der Politik, da auch diese bereits Youtube-Kanäle nutzen. Auch die Aufwertung des Österreichischen Films/Serien stellen wir stark in den Vordergrund, der natürlich etwas internationaler werden wird.
 

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Live-Interview Mister Gay World 2014 mit Stuart, Kiriakos, Robbie

Live-Interview Mister Gay World 2014 mit Stuart Hatton Jr., Kiriakos Spanos, Robbie Lawlor und Überraschungsgästen

Am Sonntag 14.9.2014 um 22h sind wir Live auf Sendung in englischer Sprache



Check out Mister Gay World 2014 Live Interview on Spreecast.

Die ersten 3 Plätze der Mister Gay World 2014 Wahl stellen sich Euren Fragen. Also live dabei sein fleissig mitchatten und Fragen stellen. Auch unter news (at) pride-news.net können die Fragen eingesendet werden.

http://www.spreecast.com/events/mister-gay-world-2014-live-interview
 

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Der Neue Mister Gay World 2014 heisst Stuart Hatton Jr. aus UK

Der neue Mister ist für jene, die fleissig die Mister Gay Europe Wahl verfolgt haben kein Unbekannter. Bei der MGE erreichte er den 3. Platz und hatte mehrer Challanges, wie Mister Congeniality und Mister Internet-Voting für sich entscheiden. Unsere herzliche Gratulation an den Engländer Stuart, der sich den Titel Mister Gay World 2014 redlich verdient hat.

Mister Gay World 2014 UK Stuart Hatton Jr.
 

Auch bei den diesjährigen Challenges bei der Mister Gay World Wahl, konnte sich der sympathische und sehr humorvolle Stuart Hatton Jr. bei den Herausforderungen Eine Minuten Challenge und Formal Wear klar durchsetzen. Wir hoffen auch in Kürze ein Interview mit Stuart veröffentlichen zu können und werden auch diesmal wieder Fragen stellen, die uns an news (at) pride-news.net gesendet werden.
Der Vize-Mister ging an Kiriakos Spanos aus Zypern und der 3. Platz ging an den Iren Robbie Lawlor. Somit konnten die Kandidaten der MGE 2014 ihre Erfahrung bei der MGW Wahl hervorragend einsetzen.

Mister Gay World 2014 UK Stuart Hatton Jr. Winner
 

Best Reading Challenge konnte sich Kanadas Vertreter Christepher Wee sichern, die meisten Internetstimmen und die Art Challenge konnte sich der Vertreter aus Indien Sushant Divgikar holen.

MRW_Germany_India_Swim
 

Das beste nationale Kostüm und Mister Photogen ging an Edgar Moreno aus Spanien, die Bademoden Challenge konnte sich Kiriakos Spanos aus Zypern sichern und Troy Michael Jónsson aus Island sicherte sich die Mister Sport Herausforderung.

MGW 2014 Koch Challenge
 

Die Koch-Challenge konnte sich der Deutsche Fabrice Gayakpa ergattern und das DNA Magazine Coverbild holte sich Mr Finland Peter Linden.

MGW 2014 Delegates Rome
 

In der ersten Runde bleiben die Top 10: Hongkong, Zypern, Indien, Island, Philippinen, Irland, Venezuela, SouthAfrica, UK, Spanien

MGW 2014 Swim Challenge
 

Die Auswahl auf die Plätze in den Top 5 gingen dann an Venezuela, Hongkong, Cyprus, Irland, UK.

MGW 2014 Jury
 

Die Jury der Mister Gay Wahl Eric Butter – President von Mr Gay World, Robby Carmona – Modeschauen Veranstalter in den Philippinen, Andrew Creagh – Gründungsredakteur des DNA Magazins, Christopher Olwage – Mister Gay World 2013, Bisi Alimi – International LGBT/HIV Aktivist

Mister Gay World 2014 UK Stuart Hatton Jr. Swim Challenge
 

Die nächste Mister Gay World wird 2015 in Cape Town und Knysna, Süd Afrika stattfinden.

Next Mister Gay World 2015 Cape Town und Knysna, South Africa
 

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Mister Gay World 2014 Wahl beginnt in Kürze

Die Mister Gay World Wahl 2014 findet in Kürze statt und wird Live im Internet übertragen.

Mister Gay World 2014 Rome
 

Mister Gay World 2014 – Live http://new.livestream.com/MrGayMedia/events/2999428

Wir haben im Vorfeld ein Interview mit dem amtierenden Mister Gay World 2013 Christopher Olwage geführt.

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Österreich durch Gay Model of the Year Klaus Burkart vertreten und auch ihn haben wir für Euch befragt.

YouTube Preview Image
 

Die Delegates der Mister Gay World Wahl 2014 stammen aus 30 Ländern:

Hier geht es zu den Bildern: mrgayworld.com

Australia
Christopher Glebatsas

Austria
Klaus Burkart

Belgium
Willem Joris

Bulgaria
Georgi Todorov

Cambodia
Chetra Chan Hun

Cameroon
Julien Mbiada

Canada
Christepher Wee

Costarica
Javier Salazar Alfaro

Cyprus
Kiriakos Spanos

CzechRepublic
Michal Klapetek

Denmark
Christian-Sebastian Lauritsen

Finland
Peter Linden

France
Jordan Joly

Germany
Fabrice Gayakpa

HongKong
Bridge Hudson

Iceland
Troy Michael Jónsson

India
Sushant Divgikar

Indonesia
Ozak

Ireland
Robbie Lawlor

Italy
Nicola La Triglia

Mexico
Pedro Cervantes

Namibia
Nelson Goagoseb

NewZealand
Troy Williams

NorthernIreland
Nick Flanagan

Pakistan
Amir Rafique

Philippines
Randolph Val

SouthAfrica
Name: Werner

Spain
Edgar Moreno

Syria
Feras Zhk

UNITED KINGDOM
Stuart Hatton Jr

USA
Damien Rodgers

Venezuela
Luis Vento

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Die Schweiz erlaubt Elternschaft für zwei homosexuelle Väter

Künstliche Befruchtung (sog. In-vitro-Fertisalitation) für Homosexuelle ist in der Schweiz offiziell verboten.

Queer Familie Ehe
 

Zwei verpartnerte Männer aus dem Kanton St. Gallen, haben in Kalifornien mit der Samenspende eines der beiden Partner und der Eizelle einer anonymen Spenderin, eine künstliche Befrüchtung im Labor durchführen lassen. Die künstlich befruchtete Eizelle wurde dann einer Leihmutter eingepflanzt und bis zur Geburt ausgetragen.

Nach kalifornischem Recht wurden dem leiblichen Vater die Vaterschaft zuerkannt und beide Väter in der Geburtsurkunde eingetragen.
Da weder die Leihmutter, noch deren Lebensgefährte ihren Elternpflichten nachkommen wollen, stehen den beiden Männern, nach amerikanischem Recht, das Recht auf Elternschaft zu.

Dies bestätigte nun auch das St. Galler Verwaltungsgericht, dass den beiden Väter bereits ihr Recht auf Vaterschaft zugestand, obwohl das Bundesamt für Justiz eine Beschwerde eingelegt hatte. Das Amt wollte nämlich die die beiden Männer nicht als Eltern eintragen.
Das Verwaltungsgericht begründete seinen Entscheid, dass das Urteil zu Wohl des Kindes gefällt worden sei.

Einer Beschwerde des Bundesamtes für Justiz kam das Verwaltungsgericht nach, indem es zusätzliche Informationen zur genetischen Abstammung des Kindes festhalten wolle. Mit dem Urteil vom 19. August 2014, werden beide Väter als Elternteil des Kindes bestätigt und somit lebt das Kind nun bei seinen gleichgeschlechtlichen Vätern.

Für die Schweizer Judikative ist diese Entscheidung noch nicht richtungsweisend, denn das Bundesamt für Justiz kann dieses Urteil noch am Bundesgericht anfechten und ist somit nicht rechtkräftig. Somit bleibt anzuwarten, ob sich die beiden Väter und ihr Baby auch in der Schweiz künftig eine Familie nennen dürfen.

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