Amtsverzicht eines Pfarrers wegen eines Homosexuellen

Jener Stützenhofener Pfarrer, der einen Homosexuellen hinauswarf und bedrohte, weil er nicht von seiner Kandidatur zurücktreten wollte, legt nun sein Amt zurück.

 
Vermutlich sind die Wogen um die Gemeinderatswahl zu hoch gegangen, dass der Pfarrer nicht mehr sein Amt ausüben möchte. Schließlich habe er sogar den Redakteur des “Bezirksblätter” bedroht, weil dieser über den homosexuellen Gemeinderatskandidaten berichtet hat.

Der 26-jährige Homosexuelle wurde gegen den Willen des Pfarrers von der österreichischen Gemeinde zum Pfarrgemeinderat gewählt.
Als Grund für die Zugrücklegung ist zu vermuten, dass der homosexuelle Pfarrgemeinderat nun von Kardinal Schönborn bestätigt wurde und der Pfarrer sich mit seinen “Ausrastern” öffentlich blamiert hat.

Am Sonntag den 8. April, bittet der Geistliche Gerhard Swierzek auf diese Pfarre verzichten zu dürfen. Allerdings wolle er seine beiden weiteren Pfarren weiter betreuen, wie er der APA berichtet.

Ob dies so einfach ist, nachdem ja auch diese von den Vorfällen rund um die homosexuelle Wahl, auch dort bekannt sein dürften.

Swierzek betont, “Es mache ihn traurig, dass es in der Causa bis heute für ihn als zuständigen Pfarrer noch keine persönliche Begegnung mit Schönborn gegeben habe”, hoffte jedoch auf ein Gespräch nach der Auslandsreise des Kardinals. Er könne nicht weiter in einer Pfarre tätig sein, deren Mitglieder Recht haben wollen.
Sein priesterliches Gewissen und achten auf göttliches und kirchliches Recht, kämen nicht um das viel diskutierte Thema Homosexualität herum, dessen Schwerpunkt auf der Aussagen von Papst Johannes Paul II. 2003 und den großen katholischen Katechismus liege.

Es ginge ihm keineswegs um Intoleranz gegenüber dem 26-Jährigen Homosexuellen, der jahrelang im Chor mitgesungen habe, jedoch in Sünde lebe. Er sehe vielmehr seine Aufgabe als Priesters darin, die Sünder zur Umkehr zu bewegen. Er sei ein “berufener” Priester, und sei davon überzeugt, dass das Volk ehrliche Priester wolle.

Die Hoffnung also eine in die Steinzeit betonierte Meinung, ins Jetzt zu bringen, ist für viele Katholiken bei solchen “(Un)Würdenträgern wohl ins unerreichbare gerückt.

PDF Printer    Send article as PDF   

One response to “Amtsverzicht eines Pfarrers wegen eines Homosexuellen

  1. Also erstmal Hallo Christoph (:Ich persf6nlich finde es gut das in Bayern die Homosexuellen Pfarrer gudeldet werden. Weil diese Menschen sicher auch eine sehr feste und gute Beziehung zu Gott haben kf6nnen und auch sicher viel Gutes ffcr die Gemeindeglieder zu sagen haben. Es ist natfcrlich auch wahr und meiner Meinung nach auch richtig so das Gott Adam und Eva und nicht Adam und Adam(2) geschaffen, aber ich denke es ist auch immer wieder wichtig Jesu Ne4chstenliebe zu bedenken. Und das sollte der Anstodf ffcr uns sein genauso mit den Homosexuellen umzugehen wie mit jedem anderen Menschen auch. Denn es sind ja keine Zombies sondern genauso von Gott geschaffene und geliebte Menschen.LG Benny

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *


*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>